Baar – Die jährliche Hochschulbewertung «QS World University Ranking» analysiert die besten Universitäten und Hochschulen in zahlreichen Fachbereichen. Das Londoner Analyseinstitut Quacquarelli Symonds berücksichtigt dabei Faktoren wie den akademischen Ruf, Reputationsumfragen bei Arbeitgebern, Zitierhäufigkeit wissenschaftlicher Publikationen, den H-Index und die Einbindung in internationale Forschungsnetzwerke.
Während Schweizer Medizin-Fakultäten in diesem globalen Vergleich nicht ganz so stark abschneiden – die beste erreicht Platz 66 –, gehören die Schweizer Universitätskliniken im «Newsweek»-Ranking weiterhin zur Weltspitze. Das Universitätsspital Zürich (USZ), das Universitätsspital Basel (USB) und das Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) fanden sich erneut unter den 15 besten Spitälern weltweit. Dies deutet darauf hin, dass die Stärken der Schweizer Medizin vor allem im klinischen Bereich liegen, während Forschung und Lehre in anderen Ländern – insbesondere an US-Universitäten – einen höheren Stellenwert geniessen.
Auch in den Life Sciences kann die ETH Zürich mit Platz 51 eine solide Position behaupten, während die Universität Zürich sich auf Rang 57 leicht verbessern konnte und die Universität Basel Platz 104 erreichte.
Ein anderes Bild zeigt sich in der Zahnmedizin: Hier gehören Schweizer Hochschulen zur absoluten Weltelite. Sowohl die Universität Zürich als auch die Universität Bern befinden sich unter den zehn höchstbewerteten Institutionen weltweit. Dies unterstreicht die internationale Exzellenz der Schweizer Zahnmedizinerausbildung und Forschung.
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