Jerusalem – Eine aktuelle Studie, geleitet von Dr. Yaron Haviv, Dr. Ori Finfter und Prof. Doron Jerusalem – Aframian vom Fachbereich für Mundheilkunde an der Hebräischen Universität-Hadassah School of Dental Medicine, hat vielversprechende Ergebnisse zur Behandlung des Brennenden Mundsyndroms (BMS) durch Photobiomodulation (PBM) hervorgebracht.
Diese Therapie, auch als niedrig dosierte Lasertherapie (LLLT) bekannt, wurde an 30 BMS-Patienten über einen Zeitraum von zehn Wochen untersucht.
Die Ergebnisse der Studie zeigen eine sofortige Schmerzlinderung nach jeder PBM-Behandlung, wobei die Schmerzskala signifikant von 7,80 auf 2,07 sank. Obwohl es in der Woche nach der Behandlung zu einem leichten Anstieg des durchschnittlichen Schmerzlevels kam, blieb dieser niedriger als der anfängliche Wert.
Besonders interessant ist die geschlechtsspezifische und lokalisierte Wirksamkeit von PBM, die bei männlichen Patienten und solchen, die Schmerzen nur auf einer Seite des Mundes verspürten, besonders effektiv war. Diese Erkenntnisse könnten einen Durchbruch in der Behandlung von BMS darstellen und unterstreichen die Bedeutung einer Integration von PBM in zahnärztliche Behandlungsstrategien.
Es ist wichtig, dass Zahnärzte über die Möglichkeiten und Potenziale von PBM informiert sind und diese in ihre Behandlungsstrategien integrieren. Die Studie bietet einen wichtigen Einblick in eine neue Behandlungsmethode für BMS-Patienten und unterstreicht die Bedeutung weiterer Forschung auf diesem Gebiet.
Zur Studie
Quelle: Hebrew University of Jerusalem/medicalxpress
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