Neuchâtel – Psychische Belastungen werden in der Schweiz seit Jahren intensiver diskutiert, gerade mit Blick auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das neue Bulletin „Psychische Gesundheit – Kennzahlen 2024“ des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) zeigt nun, dass sich an einigen Entwicklungen wenig verändert hat. Besonders Mädchen und junge Frauen bleiben statistisch deutlich häufiger von psychischen Belastungen und Behandlungen betroffen als gleichaltrige Männer.
Zwar gab die Mehrheit der Bevölkerung an, sich 2024 meistens oder ständig glücklich zu fühlen. Gleichzeitig gaben 7,2 Prozent der Befragten an, sich in den vergangenen vier Wochen meistens oder ständig entmutigt beziehungsweise deprimiert gefühlt zu haben. Frauen waren davon häufiger betroffen als Männer. Auch altersbezogen zeigt sich ein klares Bild: Jüngere Erwachsene zwischen 16 und 34 Jahren berichteten deutlich häufiger über psychische Belastungen als ältere Menschen. Auffällig bleibt insbesondere die Situation bei Mädchen und jungen Frauen bis 18 Jahre. Laut Obsan befinden sie sich häufiger wegen psychischer Erkrankungen in ambulanter und stationärer Behandlung, zudem bleibt ihre Hospitalisierungsrate aufgrund mutmasslicher Suizidversuche hoch. Seit 2021 liegt die Hospitalisierungsrate junger Frauen in psychiatrischen Kliniken laut Bulletin etwa doppelt so hoch wie jene gleichaltriger Jungen.
Parallel dazu steigen die Kosten der psychischen Gesundheitsversorgung weiter an. 2024 beliefen sich die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in diesem Bereich laut Obsan auf rund 3,2 Milliarden Franken. Mehr als die Hälfte entfiel auf ambulante Praxen.
Veröffentlicht wurde das Bulletin vom Schweizerischen Gesundheitsobservatorium Obsan im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit.
Schlagwörter:
ZÜRICH - Prof. Dr. med. dent. Ulrich P. Saxer, Fachzahnarzt für Parodontologie in Zürich, beleuchtet die Entwicklung und Zukunft des ...
BERN - Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht Ergebnisse aus der Synthesepublikation zur Gesundheit.
Basel – Die Schweiz wird zum Referenzland für amerikanische Medikamentenpreise. Ein neues US-Modell koppelt die Preisgestaltung an internationale ...
Neuenburg – 2023 kostete das Schweizer Gesundheitswesen 94 Milliarden Franken, 2,4% mehr als im Vorjahr. Das Gesundheitswesen wurde zu über 60% von den ...
Neuchâtel – Im 2.Quartal 2024 arbeiteten 38,7% der Erwerbstätigen Teilzeit, was gegenüber 1991 einer Zunahme von 13,3 Prozentpunkten entspricht. Bei ...
OXFORD – Für die Studie werteten die Forschenden Daten aus 149 Ländern aus. Sie beruht auf 290 Befragungen von über 284’000 Menschen, die zwischen ...
BENSHEIM/SALZBURG – Der Schweizer Standort des Marktführers der Dentalbranche erhielt nach der Fusion von DENTSPLY und Sirona mit Ende Mai ...
Bern – Ein Forschungsbericht der Universität Bern zeigt eine Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in der Gesundheitsversorgung in der Schweiz auf. ...
NEUENBURG – Wie die neuesten Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu Tage fördern, ist es um die Zahngesundheit der Schweizer gut ...
BERN – Dr. Carlo Metzler, Sekretär der Schweizerischen Gesellschaft für orale Implantologie (SGI), geht in seinem Statement auf die ...
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
18:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
19:00 Uhr (CET) Zurich
Dr. Anthony Mak B.D.S, Prof. Marleen Peumans
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
20:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Mi. 10. Juni 2026
17:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Mi. 10. Juni 2026
20:00 Uhr (CET) Zurich
Nacho Fernández-Baca DDS, MSc
Live-Webinar
Do. 11. Juni 2026
1:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Do. 11. Juni 2026
19:00 Uhr (CET) Zurich
To post a reply please login or register