LOS ANGELES – Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der International Association for Dental Research (IADR) hat neue Erkenntnisse über den Ursprung und die Funktion von gingivalen mesenchymalen Stammzellen (GMSC) geliefert.
Die Untersuchungen zeigten, dass sich 90 % der mesenchymalen Stammzellen des Zahnfleisches aus der Neuralleiste (N-GMSCs) und 10 % aus dem Mesoderm (M-GMSCs) entwickelt haben. N-GMSCs wiesen im Vergleich zu M-GMSCs zudem ein höheres Potential zur Differenzierung zu Nervenzellen und Chondrozyten auf und konnten Entzündungssymptome positiv beeinflussen.
Die Präsenz mesenchymaler Stammzellen im Zahnfleisch wurde bereits 2009 belegt. Unbekannt war bisher der entwicklungsbiologische Ursprung dieser Stammzellen. Die nun durchgeführte Studie zeigte eine gemischte Population von GMSCs auf, die zu 90% der Neuralleiste und zu 10% dem Mesoderm entstammen. In vitro-Untersuchungen beider Zelllinien lieferten für N-GMSCs eine erhöhte Fähigkeit zur Einleitung der T-Zell-gesteuerten Apoptose, sowie zur Differenzierung zu Nervenzellen und Chondrozyten. Nach Transplantation der N-GMSCs in Mäuse mit chemisch induzierter Colitis wurde zudem eine stärkere entzündungshemmende Wirkung gegenüber der mit M-GMSCs behandelten Testgruppe festgestellt.
Weitere Forschung ist nötig, um die Wechselwirkungen zwischen N-GMSCs und M-GMSCs in Hinblick auf ihre Funktion in der Immunabwehr und Wundheilung zu verstehen. Unter den richtigen Voraussetzungen könnte das Zahnfleisch aber eine leicht verfügbare Quelle von Stammzellen für die Geweberegeneration darstellen.
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