AUSTIN, USA – Orale Plattenepithelkarzinome sind stark metastasierend und werden meist spät erkannt und therapiert. Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten ist nicht sehr hoch, wenn der Krebs nicht bereits im Frühstadium entdeckt wird. Forschungsergebnisse der University of Texas1 machen nun Hoffnung auf eine gezielte Therapie.
Hoffnungsträger ist der Wirkstoff Capsazepin, ein synthetischer Antagonist des Alkaloids Capsaicin. Dieser scheint eine spezielle Wirkung auf die Zellen dieser Art Karzinom zu haben. Ursprünglich wurde er entwickelt um den Schmerzrezeptor Transient Receptor Potential Vanilloid 1 (TRPV1) zu blockieren. Wird TRPV1 aktiv, wird die Zellmembran durchlässig für Calciumionen. Dadurch wird ein Aktionspotential ausgelöst, das sich über die Nervenbahnen fortpflanzt und ein Schmerzsignal zum Gehirn leitet. Capsaizin hat aber offenbar auch die Fähigkeit, Tumorzellen zu zerstören. Dadurch, dass es die Produktion reaktiver Sauerstoffverbindungen in den Krebszellen ankurbelt, führt es eine Art Selbstzerstörungsprozess dieser herbei. Was dazu noch vielversprechender ist, ist die Tatsache, dass normale Zellen von diesem Wirkstoff nicht „angegriffen“ werden. Es wirkt weiterhin schmerzblockierend auf Neuronen. Nun soll eine Therapie entwickelt werden, die gezielt auf metastasierende Krebszellen wirkt.
1 University of Texas Health Science Cente. „Shrinking oral cancers with anti-pain agent spares healthy tissues.“ Medical News Today. MediLexicon, Intl., 25 Jul. 2014. Web.
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