ZÜRICH - Wissenschaftler der UZH und ETH Zürich erforschen eine neue Anwendung der Magnetresonanztomographie. Damit können sie Stoffwechselvorgänge in Körperzellen sichtbar machen. Die Technik soll bald bei der Diagnose von Herzkreislauferkrankungen und Krebs zur Anwendung kommen.
Neue Methode der Magnetresonanztomographie
Es ist praktisch ein Kinderspiel geworden, ins Innere des menschlichen Körpers zu schauen. Verfahren wie die Magnetresonanztomographie gehören mittlerweile zu den Standardmethoden, mit denen Ärzte die Anatomie ihrer Patienten untersuchen können. Forscher der UZH und ETH Zürich sind nun daran, die Magnetresonanztomographie weiterzuentwickeln, um damit Stoffwechselvorgänge in Körperzellen nicht-invasiv zu beobachten. Damit können sie beispielsweise verfolgen, wie Zuckerabbaustoffe in den Zellen umgewandelt werden. Diese neue Methode könnte schon bald medizinische Anwendung finden beispielsweise bei der Diagnose von Herzkreislauferkrankungen und in der Krebstherapie.
Um die organischen Moleküle des Stoffwechsels sichtbar zu machen und zu unterscheiden, nutzen die Forscher die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Atomkernen. Dies im Gegensatz zur herkömmlichen Magnetresonanztomographie, bei der Wasserstoff-Atomkerne verwendet werden.
Während Wasserstoffkerne ein sehr starkes Signal geben – unter anderem weil sie im Körper sehr häufig vorkommen –, ist die Detektion von Signalen der Kohlenstoffkerne im Organismus weitaus schwieriger. Die Wissenschaftler müssen daher die Magnetisierung der Kohlenstoffatome verstärken, was allerdings nicht ganz einfach ist. «Wir bedienen uns eines Tricks», sagt Sebastian Kozerke, Professor am Institut für Biomedizinische Technik der Universität Zürich und der ETHZ, der das Projekt gemeinsam mit Matthias Ernst, Professor am Laboratorium für Physikalische Chemie der ETH Zürich, leitet.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
POTSDAM/BALTIMORE – Ein Hormon bestimmt über die Sensibilität der Zunge für Zucker.
MANILA – Abstoßende Fotos von Zahnfleischgeschwüren und Lungentumoren können nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation WHO...
São Paulo – Karies gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen überhaupt. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, die Zucker zu Säuren ...
Shanghai – Auf dem FDI World Dental Congress 2025 (WDC25) präsentierte die FDI einen neuen Leitfaden zur Interessenvertretung, der effektive Maßnahmen ...
KÖLN – Ob eine Nahrungsergänzung mit Zink eine ergänzende Therapie bei COVID-19 sein könnte, wurde nun in einer Placebo-kontrollierten klinischen ...
WIEN – Die Präsidentin des Ärzteverbands FMH schlägt Alarm: Die Schweiz bildet zu wenige Ärzte aus – eine Lücke in der Gesundheitsversorgung droht....
BERN – Bundesrat und Parlament wollen die digitale Transformation im Gesundheitswesen vorantreiben.
Bern – Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind im zweiten Quartal 2026 im Jahresrhythmus um 0,4 Prozent gestiegen. In den letzten ...
New York – Eine im American Journal of Public Health veröffentlichte Studie zeigt, wie die engere Verzahnung von Schwangerschaftsvorsorge und Zahnmedizin...
Großbritannien – Standardisierte Instrumente zur Kariesrisikobewertung kommen in europäischen Zahnarztpraxen bislang nur selten zum Einsatz. Das zeigt ...
Live-Webinar
Sa. 12. September 2026
9:15 Uhr (CET) Zurich
Dr. Theodor Thiele M.Sc., M.Sc
Live-Webinar
Di. 15. September 2026
19:00 Uhr (CET) Zurich
Dr. medic. stom. Henriette Lerner
Live-Webinar
Di. 15. September 2026
19:00 Uhr (CET) Zurich
Dr. Stephen Chu DMD, MSD, CDT
Live-Webinar
Di. 15. September 2026
19:00 Uhr (CET) Zurich
Prof. Dr. Renato Voss DDS, MSC
Live-Webinar
Mi. 16. September 2026
14:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Do. 17. September 2026
18:00 Uhr (CET) Zurich
Live-Webinar
Do. 17. September 2026
20:30 Uhr (CET) Zurich
Caroline Smith Dental Hygienist, Nutritional & Myofunctional/Myofascial Therapist, NSK Educator, Cat Edney
To post a reply please login or register