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Ein digitales Gesundheitswesen braucht gemeinsame Spielregeln

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Mo. 14 September 2026

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Bern – Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Richtig eingesetzt erhöht sie die Patientensicherheit, vereinfacht Abläufe und senkt Kosten. In der Schweiz führen Medikationsprobleme jährlich zu rund 20’000 Spitalaufenthalten.

Bern - Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Richtig eingesetzt erhöht sie die Patientensicherheit, vereinfacht Abläufe und senkt Kosten. In der Schweiz führen Medikationsprobleme jährlich zu rund 20’000 Spitalaufenthalten. Besonders an den Übergängen zwischen Behandlungen fehlen oft aktuelle Informationen. Durchgängig verfügbare digitale Medikationsdaten können Fehler und Schäden verhindern.

Zugleich verursachen inkompatible IT-Systeme und mehrfache Dokumentationen unnötigen Aufwand. Strukturierte Gesundheitsdaten, die sicher zwischen Systemen fliessen, reduzieren Rückfragen, Doppeluntersuchungen und administrative Umwege. Das jährliche Nutzenpotenzial einer elektronischen Gesundheitsakte mit E-Rezepten und E-Überweisungen liegt bei rund 1,2 Milliarden Franken.

Dafür braucht es gemeinsame Standards statt Insellösungen. prio.swiss unterstützt DigiSanté, fordert aber ein Gesamtkonzept, klare Aufgaben des Bundes, abgestimmte Gesetze und die frühe Einbindung der Branche. So bleibt mehr Zeit für die Behandlung und das Gesundheitswesen finanzierbar.

Quelle: prio.swiss

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