Bern – Der von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eingesetzte Runde Tisch Kostendämpfung tagte am 13. April 2026 in Bern zum vierten Mal seit seiner Gründung im November 2024. Unter der Leitung der Vorsteherin des Departements des Innern setzen die Partner ihre Zusammenarbeit, um zur Dämpfung der Gesundheitskosten beizutragen, fort.
Sie wurden über den Stand der Umsetzung der Ende 2025 getroffenen Massnahmen sowie über die aktuellen Arbeiten der Expertengruppe informiert, die neue Massnahmen für den nächsten Runden Tisch vorbereitet.
Am Runden Tisch Kostendämpfung kommen zweimal pro Jahr Vertreterinnen und Vertreter der Kantone (GDK), der Ärzteschaft (FMH), der Spitäler (H+), der Krankenkassen (prio.swiss), der Pharmaindustrie (scienceindustries), der Patientenorganisationen und der Wissenschaft sowie der Preisüberwacher zusammen.
Anlässlich der Sitzung vom 13. April 2026 haben sich die Teilnehmenden über den Stand der Umsetzung der Massnahmen aus dem vorherigen Jahr informieren lassen. Zudem wurde ein erster Austausch zu neuen kurz- und mittelfristigen Kostendämpfungsmassnahmen geführt. Darin flossen auch Inputs aus dem elektronischen Briefkasten ein, via den die Bevölkerung letztes Jahr Vorschläge für Massnahmen eingeben konnte. Die Verabschiedung neuer Massnahmen ist für den Herbst 2026 geplant.
Die Arbeiten des Runden Tisches ergänzen langfristig ausgerichtete Massnahmen wie die sorgfältige Überprüfung der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit von bisherigen und neu aufgenommenen Leistungen, die regelmässigen Überprüfungen der Medikamentenpreise und die Kontrolle neuer Tarifstrukturen wie auch die Umsetzung von Gesetzesänderungen, wie z. B. die Vorgaben von Kosten- und Qualitätszielen, die einheitliche Finanzierung der Gesundheitsleistungen oder das Kostendämpfungspaket 2.
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