Eine mögliche Antwort darauf untersucht ein Forschungsprojekt der Aston University und des britischen Unternehmens PFE Medical. Ziel ist eine ressourcenschonendere Herstellung medizinischer Handschuhe auf Basis biobasierter Materialien.
Als Rohstoffe kommen Nebenprodukte aus der Lebensmittelproduktion infrage – etwa Fruchtschalen, Maisreste oder Rückstände aus der Milchverarbeitung. Diese enthalten natürliche Polymere, die sich zu neuen Materialien weiterverarbeiten lassen.
Noch offen ist, wie solche Handschuhe künftig entsorgt werden. Auch biologisch abbaubare Materialien müssen im Klinikalltag in der Regel als medizinischer Abfall behandelt und sicher entsorgt werden. Ihr Vorteil liegt daher vor allem in der ressourcenschonenderen Herstellung und einem potenziell geringeren ökologischen Fußabdruck.
Das Projekt ist Teil einer sogenannten Knowledge Transfer Partnership. Dabei arbeiten Universitäten und Unternehmen zusammen, um Forschungsergebnisse in marktfähige Innovationen zu überführen. Im Fokus steht nicht nur die Materialentwicklung, sondern auch die Frage, wie nachhaltige Lösungen künftig in medizinische Lieferketten integriert werden können.
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